Malerei aus dem Wendland

Willkommen im Künstler- Atelier!

Jameln, Max Kuba, Künstler Atelier Max Kuba "The Big Apple" Time Square, New York 2016, Öl auf Malplatte, 80 x 60 cm, Breite x Höhe

Was ist Kunst ?

 

 "Sie erwarten von mir, daß ich Ihnen sage: Was ist Kunst?                               

       Wenn ich es wüßte, würde ich es für mich behalten"                                                                                                        Picasso

 

 

Kunst verbindet Menschen und fordert den Dialog. Ein starker Kontrast weckt unser Interesse, eine Farbe erzeugt ein Gefühl, ein Umriss berührt ferne Erinnerungen. Das gelungene Zusammenspiel von Technnik, Farbe und Formensprache erfreut den Ästheten, den Künstler, der in jedem von uns steckt. Von dieser Seite betrachtet gibt es sie nicht, die Kunst, sie ist individuell und originär wie wir Menschen selbst. Was der eine primitiv findet, ist dem anderen der urwüchsige Ausdruck archaischer Form.

Anders formuliert könnte man sagen, was uns gefällt, ist der Spiegel unseres ureigenen Seins, vielleicht gar unseres Unter-bewußtseins?

Ein Beispiel: Vielleicht dachten Sie stets von sich selbst, daß Rot ihre Lieblingsfarbe sei? Und auf einmal fasziniert Sie, bei Betrach- tung eines unbekannten Bildes, ein Blau, ohne daß Sie es sich erklären können. Irgendwie hat es etwas, dieses Blau, obwohl es doch eigentlich so überhaupt nicht Ihre Farbe ist. Kennen Sie das?

Da sind wir also schon sogleich tief in das Mysterium der Kunst verstrickt, welches auch ich nur mit Pinsel und Farbe umkreisen kann. Doch worum geht es letzten Endes? Um es noch einmal mit den Worten des großen Meisters zu sagen:

 

"In unserer armseligen Zeit kommt es vor allem darauf an, Begeisterung zu  wecken. Begeisterung ist es, was uns und der Jugend vor allem not tut."

 

Ich heiße Sie herzlich auf der Max Kuba Künstler-Website willkommen. Verschaffen Sie sich einen Eindruck von meiner Malerei und holen Sie sich einige Impressionen nach Hause.

Ich würde mich freuen, wenn Ihnen meine Gemälde gefallen und Sie einmal direkt bei mir vorbei schauen. Rufen Sie an und vereinbaren Sie einen Termin. 

 

 

Nicht weniger als ein Paradigmenwechsel:

Der neue Realismus in der zeitgenössischen Kunst.

 

Lange hat sich der Mainstream der aktuellen Kunst weiter und weiter von einer realistischen Bildauffassung entfernt. Spätestens mit der Erfindung der Photografie schien das Bildnerische endgültig befreit zu sein vom Zwang einer naturgetreuen oder auch nur detailliert- sachlichen Wiedergabe einer tatsächlichen oder arrangierten Realität.

Mit den Mitteln der Verfremdung, Überhöhung, Verzerrung, Psychlogisierung, kurz gesagt, mit allen nur irgendwie denkbaren Spielarten der Abstraktion, haben Künstler, vor allem in den vergangenen einhundert Jahren, überall auf der Welt die traditionellen Darstellungsweisen in der Kunst in Frage gestellt. Nach Impressionismus, Expressionismus, Kubismus, Surrealismus, nach dem Konstruktivismus, abstrakten Expressionismus, dem Informel, der PopArt, dem Action Painting, nach dem Beschießen und Bekleckern, der Leinwände dem Zerstören des Materials, nach seiner völligen Negierung, nach Installations- und Videokunst, um nur einige der wichtigsten Stationen dieser Entwicklung anzureißen, stellt sich heute die Frage, wohin und wie weit diese Entwicklung, fort von der Realität, noch voranschreiten wird und kann.

Immer gespreizter und verzweifelter wird das Bemühen zeitgenössischer Künstler um Einzigartigkeit, Unverwechselbarkeit, Originalität.  In einem nicht zu gewinnenden Konkurrenzkampf mit den modernen Medien um die  Aufmerksamkeit reizüberfluteter Betrachter, versucht der Mainstream der zeitgenössischen Kunst, mit einem Höchstmaß an Skurilität, Absurdität, Sperrig- und Häßlichkeit eine Weiterentwicklung der Bildsprache zu suggerieren, ist dabei aber in seinen Ausdrucksmöglichkeiten längst an seine Grenzen gestoßen.

Mit zunehmender Abstraktion entfernt sich zudem die zeitge-nössische Kunst von ihrem, überwiegend nicht kunsthistorisch vorgebildeten Publikum, welches in seiner Auffassung und in seinen Sehgewohnheiten bei der "klassischen Moderne", spätestens aber bei der "PopArt" an ihre Akzeptanz -und Verständnisgrenze stößt.

 

Gibt es einen Ausweg aus diesem Dilemma?

Gehört es nicht auch zur Ehrlichkeit dazu, sich einzugestehen, daß niemand das Rad neu erfinden kann? 

In der Musik und in der Literatur wird immer wieder und ganz selbstverständlich auf traditionelle Erzählmuster oder Genres zurückgegriffen. Nur in der Kunst ist das merkwürdigerweise tabu.

 

Ich habe jahrelang in einer Art Selbststudium, die wichtigsten Positionen des Kubismus, Expressionismus, Konstruktivismus

für mich nachvollzogen, habe das Formen- und Farbvokabular dieser wichtigen Richtungen durchdekliniert, um sie tiefergehend zu verstehen, ja, sie zu verinnerlichen.

Nun habe ich für mich persönlich den Schritt zu einem wieder-entdeckten, neuen Realismus vollzogen.

Ein Realismus, welcher unsere moderne Lebenswelt zeigt, wozu auch mit dem Handy telefonierende Menschen in der U-Bahn oder Reklametafeln auf Büro- und Geschäftshäusern gehören. Ich betrachte diesen neuen Realismus nicht als Rückschritt zu traditionellen Darstellungsweisen sondern als Weiterentwicklung des sogenannten "expressiven Realismus" hin zu einem unverbrauchten, zeitgemäßen "Neorealismus", dessen Bilder sich selbst erklären und die dem Betrachter durch ihre Motiv- und Farbgebung einen unmittelbaren, direkten Zugang erlauben.   

Dies bedeutet in gewisser Weise einen Paradigmenwechsel, um sich aus der, zumindest von mir als solcher empfundenen Sackgasse der Abstraktion zu befreien.

 

Die Worte Picassos, "Begeisterung ist es, was uns und der Jugend vor allem not tut", sie gelten mehr denn je.

Denn alle Kunst, die nicht zu begeistern vermag, ist vergebens.   

 

 

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Mein Interesse für Kunst ist breit gefächert. Informieren Sie sich über meinen Werdegang und meine künstlerische Tätigkeit.

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